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Closed-loop-Stimulation für next-generation-Neuroprothesen

Closed-loop-Stimulation für next-generation-Neuroprothesen

Leitung, Promotionsbetreuung: Prof. Dr. Frank Ohl
Co-Betreuung: Prof. Dr. Myra Spiliopoulou
Bearbeitung: M.Sc. Ezgi Altun
Bild von Closed-loop-Stimulation für next-generation-Neuroprothesen

Closed-loop-Stimulation für next-generation-Neuroprothesen

(Kurztitel)
Dieses am Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) durchführte Teilprojekt der OVGU-Graduiertenschule TACTIC (Towards co-evolution in human-technology interfaces) befasst sich mit interaktiven Neuroprothesen für sensorische Cortices zur Rehabilitation gestörter oder verloren gegangener sensorischer Wahrnehmung. Anders als periphere sensorische Strukturen (wie etwa der Hörnerv) sind die sensorischen Cortices spontan aktive neuronale Strukturen. Corticale sensorische Neuroprothesen können also ihr neuronales Substrat also nicht als "passiven Empfänger" für eine einzuspeisende Information betrachten (wie dies etwa beim Cochlea-Implantat der Fall ist), sondern müssen mit einem bereits endogen "aktiven Kommunikations-Partner" in eine Art Dialog treten. In diesem Teilprojekt werden grundsätzliche Strategien für die Etablierung und Führung dieses Dialogs zwischen einem aktiven Gehirn (unter Ausnutzung von Mechanismen lerninduzierter neuronaler Plastizität) und einer adaptiven, und zu Lese- und Schreib-Operationen befähigten, Neuroprothese (next-generation neuroprosthesis) entwickelt. Die wechselseitig aufeinander bezogene Aktivität der beiden adaptiven Kommunikationspartner führt zu einer Co-Evolution zwischen Gehirn und Neuroprothese als neuartigem Funktionsprinzip für corticale sensorische Neuroprothesen.
Bild von Frank Ohl

Prof. Dr. Frank Ohl

Bild von M.Sc. Ezgi Altun

M.Sc. Ezgi Altun

Begutachtete Zeitschriftenartikel:

 

Konferenzbeiträge:

 

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Letzte Änderung: 06.03.2026 -
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